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Vitamine und Mineralstoffe einfach erklärt

Vitamin C, Magnesium, Zink: Die Begriffe kennt jeder, aber was steckt dahinter? Hier erklären wir verständlich, was Vitamine und Mineralstoffe sind und wie du Angaben auf Verpackungen einordnen kannst.

Stand: Oktober 2026 · Lesezeit ca. 5 Minuten

Was sind Vitamine?

Vitamine sind Mikronährstoffe: Der Körper braucht sie nur in geringen Mengen und kann die meisten nicht selbst herstellen. Eine Ausnahme ist Vitamin D, das bei Sonnenlicht in der Haut gebildet wird.[1]

Was sind Mineralstoffe?

Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die der Körper ebenfalls braucht und nicht selbst bilden kann. Man unterscheidet Mengenelemente, die in größeren Mengen gebraucht werden, und Spurenelemente, von denen sehr kleine Mengen genügen. Zink zählt die DGE zu den lebensnotwendigen Spurenelementen, Magnesium zu den essenziellen Mineralstoffen.[2]

Referenzwerte und Nährstoffbezugswerte: der Unterschied

Auf Verpackungen und in Ratgebern begegnen dir zwei Arten von Werten:

Beide Werte unterscheiden sich bewusst. Hier einige Beispiele für Erwachsene:

NährstoffNRV (Kennzeichnung)DGE-Wert für Erwachsene
Vitamin C80 mg95–110 mg
Vitamin D5 µg20 µg (Schätzwert, falls keine Eigenbildung stattfindet)
Vitamin B122,5 µg4,0 µg (Schätzwert)
Folat200 µg300 µg Folat-Äquivalente
Magnesium375 mg300–350 mg (Schätzwert)
Zink10 mg7–16 mg, je nach Geschlecht und Phytatzufuhr

Welche Aussagen zu einzelnen Nährstoffen in der EU zugelassen sind, erklären wir auf den Seiten zu den Zutaten, zum Beispiel Magnesium, Vitamin D3 und Vitamin B12.

Wo Nährstoffe in Lebensmitteln vorkommen

Die Basis bleibt die Ernährung: Die DGE empfiehlt, das reichhaltige Lebensmittelangebot zu nutzen und abwechslungsreich zu essen. Kein einzelnes Lebensmittel enthält alle Nährstoffe.[4] Ein Shake kann deinen Alltag begleiten, ersetzt aber keine ausgewogene Ernährung.

Häufige Fragen zu Vitaminen und Mineralstoffen

Was sind Vitamine?
Mikronährstoffe, die der Körper in geringen Mengen braucht und größtenteils nicht selbst bilden kann.
Was ist der Unterschied zwischen fett- und wasserlöslichen Vitaminen?
Fettlöslich sind A, D, E und K, sie können gespeichert werden. Wasserlöslich sind die B-Vitamine und Vitamin C, sie werden nur in kleinen Mengen gespeichert.
Was ist der Unterschied zwischen Magnesium und Zink?
Beides sind Mineralstoffe. Zink gilt laut DGE als lebensnotwendiges Spurenelement, das in sehr kleinen Mengen gebraucht wird, Magnesium als essenzieller Mineralstoff.
Was bedeutet NRV auf Verpackungen?
NRV steht für Nährstoffbezugswert, einen gesetzlichen Bezugswert für die Prozentangabe auf der Packung. Er ist keine Verzehrempfehlung.
Wo stecken diese Nährstoffe drin?
In Obst, Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen, Fisch und Fleisch, je nach Nährstoff. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist die Basis.

Wissenschaftliche Quellen

  1. Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Vitamine. bzfe.de
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (Vitamin C, D, B12, Folat, Magnesium, Zink) sowie DGE-FAQ Vitamine und Mineralstoffe. Referenzwerte · FAQ
  3. Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel, Anhang XIII (Nährstoffbezugswerte). EUR-Lex
  4. DGE: DGE-Ernährungskreis. dge.de

Die Werte beziehen sich auf gesunde Erwachsene und können sich ändern; maßgeblich sind die jeweils aktuellen Angaben. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information, wurden im Oktober 2026 gegen die genannten Quellen geprüft und ersetzen keine ärztliche Beratung.

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